Rechtssatz RS0088932
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0088932
Entscheidungsdatum
31.03.1987
Rechtssatz
Hat der Täter - wenn auch rauschbedingt - den gegen ihn einschreitenden (Kriminalbeamten) Beamten nicht als solchen erkannt, so scheidet infolge Tatbildirrtums, welcher die Tatbestandsmäßigkeit der Handlung verhüllt und den - auch für § 269 StGB als Rauschtat erforderlichen - Vorsatz ausschließt, seine Bestrafung wegen § 269 StGB bzw § 287 (§ 269) StGB aus (Nichtigkeit nach Z 9 lit a bzw Z 10, nicht nach Z 9 lit b - wegen § 8 StGB - des § 281 Abs 1 StPO).Hat der Täter - wenn auch rauschbedingt - den gegen ihn einschreitenden (Kriminalbeamten) Beamten nicht als solchen erkannt, so scheidet infolge Tatbildirrtums, welcher die Tatbestandsmäßigkeit der Handlung verhüllt und den - auch für Paragraph 269, StGB als Rauschtat erforderlichen - Vorsatz ausschließt, seine Bestrafung wegen Paragraph 269, StGB bzw Paragraph 287, (Paragraph 269,) StGB aus (Nichtigkeit nach Ziffer 9, Litera a, bzw Ziffer 10,, nicht nach Ziffer 9, Litera b, - wegen Paragraph 8, StGB - des Paragraph 281, Absatz eins, StPO).
Entscheidungstexte
- 11 Os 22/87
Entscheidungstext OGH 31.03.1987 11 Os 22/87
Veröff: JBl 1987,801 = SSt 58/23 = RZ 1987/78 S 278 (zustimmend Brandstetter)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0088932
Dokumentnummer
JJR_19870331_OGH0002_0110OS00022_8700000_001