Rechtssatz RS0089717
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0089717
Entscheidungsdatum
25.03.2025
Rechtssatz
Bestimmungstäter nach § 12 zweiter Fall StGB ist, wer vorsätzlich einen anderen zur Ausführung einer strafbaren Handlung veranlasst, also den Anstoß zur Tatausführung durch einen anderen gibt. Der unmittelbare Täter muss dabei zu einer individuell bestimmten strafbedrohten Handlung verleitet werden, die zwar nicht in allen ihren Einzelheiten feststeht, aber ihrer Art nach und in groben Umrissen in der Vorstellung des Bestimmenden vorhanden, das heißt so ausreichend umschrieben sein muss, dass sie nach Unrechtsgehalt und Angriffsrichtung individualisiert ist.Bestimmungstäter nach Paragraph 12, zweiter Fall StGB ist, wer vorsätzlich einen anderen zur Ausführung einer strafbaren Handlung veranlasst, also den Anstoß zur Tatausführung durch einen anderen gibt. Der unmittelbare Täter muss dabei zu einer individuell bestimmten strafbedrohten Handlung verleitet werden, die zwar nicht in allen ihren Einzelheiten feststeht, aber ihrer Art nach und in groben Umrissen in der Vorstellung des Bestimmenden vorhanden, das heißt so ausreichend umschrieben sein muss, dass sie nach Unrechtsgehalt und Angriffsrichtung individualisiert ist.
Entscheidungstexte
- 13 Os 112/94
Entscheidungstext OGH 14.12.1994 13 Os 112/94
- 11 Os 127/95
Entscheidungstext OGH 12.12.1995 11 Os 127/95
nur: Der unmittelbare Täter muß dabei zu einer individuell bestimmten strafbedrohten Handlung verleitet werden, die zwar nicht in allen ihren Einzelheiten feststeht, aber ihrer Art nach und in groben Umrissen in der Vorstellung des Bestimmenden vorhanden, das heißt so ausreichend umschrieben sein muß, daß sie nach Unrechtsgehalt und Angriffsrichtung individualisiert ist. (T1)
- 12 Os 98/97
Entscheidungstext OGH 28.08.1997 12 Os 98/97
Vgl auch; nur T1
- 12 Os 69/03
Entscheidungstext OGH 23.10.2003 12 Os 69/03
Auch; Beisatz: Das geplante Delikt muss dem Bestimmenden nicht in allen Einzelheiten bekannt sein, sondern bloß der Art nach und in groben Umrissen feststehen. (T2)
- 13 Os 78/15t
Entscheidungstext OGH 28.10.2015 13 Os 78/15t
- 13 Os 115/18p
Entscheidungstext OGH 16.01.2019 13 Os 115/18p
Auch
- 14 Os 13/20y
Entscheidungstext OGH 19.03.2020 14 Os 13/20y
Vgl
- 15 Os 16/20x
Entscheidungstext OGH 18.05.2020 15 Os 16/20x
Vgl; Beis wie T2
- 13 Os 126/22m
Entscheidungstext OGH 22.02.2023 13 Os 126/22m
Vgl
- 13 Os 119/22g
Entscheidungstext OGH 28.06.2023 13 Os 119/22g
vgl
- 15 Os 54/23i
Entscheidungstext OGH 30.08.2023 15 Os 54/23i
vgl
- 13 Os 55/24y
Entscheidungstext OGH 11.09.2024 13 Os 55/24y
vgl
- 13 Os 78/24f
Entscheidungstext OGH 22.01.2025 13 Os 78/24f
vgl
- 14 Os 61/23m
Entscheidungstext OGH 25.03.2025 14 Os 61/23m
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0089717
Zuletzt aktualisiert am
06.08.2025
Dokumentnummer
JJR_19941214_OGH0002_0130OS00112_9400000_002