Rechtssatz RS0089933
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0089933
Entscheidungsdatum
13.11.2019
Rechtssatz
Beitragstäterschaft ist gegenüber Bestimmungstäterschaft materiell subsidiär; eine Verurteilung wegen Beteiligung an derselben Tat in beiden Täterschaftsarten ist daher rechtsirrig, aber mit keinem Nachteil für den Angeklagten verbunden. (vgl EvBl 1978/89).Beitragstäterschaft ist gegenüber Bestimmungstäterschaft materiell subsidiär; eine Verurteilung wegen Beteiligung an derselben Tat in beiden Täterschaftsarten ist daher rechtsirrig, aber mit keinem Nachteil für den Angeklagten verbunden. vergleiche EvBl 1978/89).
Entscheidungstexte
- 16 Os 58/91
Entscheidungstext OGH 31.01.1992 16 Os 58/91
Veröff: EvBl 1992/154 S 623 = RZ 1992/78 S 238
- 12 Os 45/95
Entscheidungstext OGH 29.06.1995 12 Os 45/95
Vgl aber; nur: Aber mit keinem Nachteil für den Angeklagten verbunden. (T1); Beisatz: Amtswegiger Freispruch von dem neben unmittelbarer Täterschaft erhobenen Vorwurf der Bestimmung zur selben Tat. (T2)
- 14 Os 42/09x
Entscheidungstext OGH 21.07.2009 14 Os 42/09x
Vgl; Beisatz: Bestimmung tritt hinter unmittelbarer Täterschaft als materiell subsidiär zurück. (T3); Beisatz: Zu amtswegiger Bereinigung nach § 290 Abs 1 zweiter Satz StPO sieht sich der Oberste Gerichtshof mangels eines effektiven Nachteils für den Angeklagten ebenfalls nicht veranlasst. Bindung an die im Urteil insoweit unrichtig vorgenommene Subsumtion besteht angesichts dieser Klarstellung nicht (RS0118870). (T4)
- 13 Os 12/15m
Entscheidungstext OGH 30.06.2015 13 Os 12/15m
- 13 Os 71/19v
Entscheidungstext OGH 13.11.2019 13 Os 71/19v
Beisatz: Siehe aber RS0090732 und RS0117604 (insb T4). (T5)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0089933
Zuletzt aktualisiert am
14.01.2020
Dokumentnummer
JJR_19920131_OGH0002_0160OS00058_9100000_001