Rechtssatz RS0091495
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0091495
Geschäftszahl
13Os86/72; 12Os34/76; 12Os126/77; 12Os191/77; 10Os50/81; 12Os37/82; 12Os109/84
Entscheidungsdatum
20.09.1984
Rechtssatz
Bei der Anwendung des bedingten Strafnachlasses entscheidet allein der Umstand, ob die in Schwebe bleibende Strafdrohung aus besonderen Gründen kriminalpolitisch als das zweckmäßigere Mittel anzusehen ist, um den Täter in Hinkunft von der Wiederholung gleicher oder ähnlicher Straftaten abzuhalten bzw ihn dadurch zu resozialisieren.
Entscheidungstexte
- 13 Os 86/72
Entscheidungstext OGH 04.12.1972 13 Os 86/72
- 12 Os 34/76
Entscheidungstext OGH 05.04.1976 12 Os 34/76
Vgl; Beisatz: Ein besonderer Grund: Der durch die Bewährungshilfe eingeleitete psychische Konsolidierungsprozeß. (T1)
- 12 Os 126/77
Entscheidungstext OGH 22.12.1977 12 Os 126/77
Ähnlich; Beis wie T1
- 12 Os 191/77
Entscheidungstext OGH 22.02.1978 12 Os 191/77
- 10 Os 50/81
Entscheidungstext OGH 29.09.1981 10 Os 50/81
Vgl auch; Beisatz: Trotz einschlägiger Vorabstrafung bedingte Strafnachsicht gewährt. (T2)
- 12 Os 37/82
Entscheidungstext OGH 13.05.1982 12 Os 37/82
Vgl auch; Beisatz: Spezialpräventiv. (T3)
- 12 Os 109/84
Entscheidungstext OGH 20.09.1984 12 Os 109/84
Beisatz: Oder zumindest als gleich zweckmäßiges Mittel gegenüber dem sofortigen Strafvollzug. (T4) Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0091495
Dokumentnummer
JJR_19721204_OGH0002_0130OS00086_7200000_001