Rechtssatz RS0091555
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0091555
Entscheidungsdatum
20.10.2016
Rechtssatz
Die unterbliebene Anrechnung einer Vorhaft kann - ausgenommen die Möglichkeiten des § 400 StPO - nur mit Berufung geltend gemacht werden (§ 283 Abs 2 StPO). Eine Urteilsnichtigkeit stellt ein solcher Fehler nicht (mehr) dar.Die unterbliebene Anrechnung einer Vorhaft kann - ausgenommen die Möglichkeiten des Paragraph 400, StPO - nur mit Berufung geltend gemacht werden (Paragraph 283, Absatz 2, StPO). Eine Urteilsnichtigkeit stellt ein solcher Fehler nicht (mehr) dar.
Entscheidungstexte
- 14 Os 10/93
Entscheidungstext OGH 02.03.1993 14 Os 10/93
- 12 Os 52/93
Entscheidungstext OGH 27.05.1993 12 Os 52/93
- 14 Os 131/93
Entscheidungstext OGH 14.09.1993 14 Os 131/93
- 11 Os 123/93
Entscheidungstext OGH 21.09.1993 11 Os 123/93
- 15 Os 140/94
Entscheidungstext OGH 17.11.1994 15 Os 140/94
nur: Eine Urteilsnichtigkeit stellt ein solcher Fehler nicht (mehr) dar. (T1)
- 11 Os 85/95
Entscheidungstext OGH 25.07.1995 11 Os 85/95
Vgl auch
- 11 Os 32/97
Entscheidungstext OGH 15.04.1997 11 Os 32/97
- 11 Os 124/97
Entscheidungstext OGH 28.10.1997 11 Os 124/97
- 14 Os 45/98
Entscheidungstext OGH 30.06.1998 14 Os 45/98
Vgl auch; Beisatz: Hier: Unrichtige Anrechnung der Vorhaft nur auf die Geldstrafe begründet keine Nichtigkeit. (T2)
- 13 Os 30/07x
Entscheidungstext OGH 11.04.2007 13 Os 30/07x
Auch
- 14 Os 81/16t
Entscheidungstext OGH 20.10.2016 14 Os 81/16t
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0091555
Zuletzt aktualisiert am
24.11.2016
Dokumentnummer
JJR_19930302_OGH0002_0140OS00010_9300000_001