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Rechtssatz RS0091623×

Rechtssatz RS0091623

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0091623

Entscheidungsdatum

18.01.2023

Rechtssatz

Der Hinweis auf eine Mehrzahl einschlägiger Vorstrafen, die dadurch bewirkte Erfüllung der formalen Voraussetzungen des Paragraph 39, StGB und den raschen Rückfall verstößt keineswegs gegen das Verbot der Mehrfachverwertung von Strafzumessungsgründen (Ziffer 11, zweiter Anwendungsfall), weil solche Umstände die Schuld des Angeklagten im Rahmen des Erschwerungsgrundes nach Paragraphen 33, Ziffer 2, StGB durchaus unterschiedlich akzentuieren.

Entscheidungstexte

  • 14 Os 180/89
    Entscheidungstext OGH 17.01.1990 14 Os 180/89
  • 11 Os 6/06a
    Entscheidungstext OGH 25.04.2006 11 Os 6/06a
    Auch; Beisatz: Dass die Vorstrafenbelastung den formellen Voraussetzungen des § 39 StGB entspricht, kann nach ständiger Rechtsprechung durchaus ohne Verstoß gegen das Doppelverwertungsverbot zusätzlich als erschwerend gewertet werden. (T1)
  • 11 Os 189/08s
    Entscheidungstext OGH 17.02.2009 11 Os 189/08s
    Beis wie T1
  • 14 Os 13/10h
    Entscheidungstext OGH 02.03.2010 14 Os 13/10h
    Vgl; Beis wie T1
  • 15 Os 110/11g
    Entscheidungstext OGH 21.09.2011 15 Os 110/11g
    Vgl auch
  • 11 Os 51/12b
    Entscheidungstext OGH 28.06.2012 11 Os 51/12b
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 12 Os 85/13m
    Entscheidungstext OGH 05.09.2013 12 Os 85/13m
    Vgl
  • 15 Os 57/14t
    Entscheidungstext OGH 27.08.2014 15 Os 57/14t
    Auch
  • 11 Os 67/16m
    Entscheidungstext OGH 13.09.2016 11 Os 67/16m
    Auch
  • 11 Os 14/20y
    Entscheidungstext OGH 24.03.2020 11 Os 14/20y
    Vgl
  • 15 Os 98/22h
    Entscheidungstext OGH 18.01.2023 15 Os 98/22h
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0091623

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.02.2023

Dokumentnummer

JJR_19900117_OGH0002_0140OS00180_8900000_001