Rechtssatz RS0091775
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0091775
Entscheidungsdatum
21.11.1989
Rechtssatz
Unbescholtenheit wird in der Regel geradezu als Indiz für das (nach § 141 Abs 1 StGB) privilegierende Tatbestandsmerkmal der Unbesonnenheit wirksam; nur wenn letzteres (über das zur Privilegierung Erforderliche hinaus) in besonders hohem Maß verwirklicht worden wäre, käme diesem Umstand Bedeutung für die Bewertung der Schuld im Sinne des § 42 Z 1 StGB zu.Unbescholtenheit wird in der Regel geradezu als Indiz für das (nach Paragraph 141, Absatz eins, StGB) privilegierende Tatbestandsmerkmal der Unbesonnenheit wirksam; nur wenn letzteres (über das zur Privilegierung Erforderliche hinaus) in besonders hohem Maß verwirklicht worden wäre, käme diesem Umstand Bedeutung für die Bewertung der Schuld im Sinne des Paragraph 42, Ziffer eins, StGB zu.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0091775
Dokumentnummer
JJR_19891121_OGH0002_0150OS00101_8900000_005