Rechtssatz RS0092053
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0092053
Entscheidungsdatum
03.04.2014
Rechtssatz
Den Fortlauf der Verjährungsfrist hemmende Gerichtsanhängigkeit tritt auch in den Fällen unmittelbarer Anklagen (oder Strafanträge beziehungsweise Anträge auf Bestrafung) wie auch bei einem (unmittelbaren) Antrag auf Einleitung der Voruntersuchung erst mit der ersten strafgerichtlichen Aktivität gegen einen bestimmten Täter ein.
Entscheidungstexte
- 11 Os 1/93
Entscheidungstext OGH 20.04.1993 11 Os 1/93
Veröff: EvBl 1993/142 S 560
- 14 Nds 73/02
Entscheidungstext OGH 19.12.2002 14 Nds 73/02
Vgl; Beisatz: Hier: Für die Begründung der Zuständigkeit nach § 54 Abs 1 StPO maßgeblicher Zeitpunkt der Einleitung des Strafverfahrens. (T1)
- 11 Os 177/08a
Entscheidungstext OGH 16.12.2008 11 Os 177/08a
- 12 Os 19/14g
Entscheidungstext OGH 03.04.2014 12 Os 19/14g
Auch; Beisatz: Gerichtsanhängigkeit im Sinne des § 58 Abs 3 Z 2 StGB idF vor BGBl I 2007/93 setzte strafgerichtliche Aktivitäten gegen einen bestimmten Täter voraus. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0092053
Zuletzt aktualisiert am
11.07.2014
Dokumentnummer
JJR_19930420_OGH0002_0110OS00001_9300000_001