Rechtssatz RS0092379
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0092379
Entscheidungsdatum
24.11.1992
Rechtssatz
Gibt der OGH der Berufung des Angeklagten, mit der dieser bedingte Strafnachsicht (hier nach § 43 Abs 2 StGB) begehrt, Folge, so überläßt er die Erteilung einer geeigneten Weisung zur Schadensgutmachung dem Erstgericht.Gibt der OGH der Berufung des Angeklagten, mit der dieser bedingte Strafnachsicht (hier nach Paragraph 43, Absatz 2, StGB) begehrt, Folge, so überläßt er die Erteilung einer geeigneten Weisung zur Schadensgutmachung dem Erstgericht.
Entscheidungstexte
- 11 Os 129/81
Entscheidungstext OGH 30.09.1981 11 Os 129/81
- 10 Os 17/82
Entscheidungstext OGH 16.02.1982 10 Os 17/82
Vgl auch
- 10 Os 4/87
Entscheidungstext OGH 03.03.1987 10 Os 4/87
Vgl auch; Beisatz: Die Anordnung solcher "anderer Maßnahmen" (in concreto: Bewährungshelfer und Weisungen), in deren Verbindung der OGH die Voraussetzung für die Gewährung bedingter Strafnachsicht für gegeben erachtet, muß dem Erstgericht vorbehalten bleiben. (T1)
- 14 Os 117/92
Entscheidungstext OGH 24.11.1992 14 Os 117/92
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0092379
Dokumentnummer
JJR_19810930_OGH0002_0110OS00129_8100000_002