Rechtssatz RS0093692
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0093692
Entscheidungsdatum
02.03.1999
Rechtssatz
Nicht jeder falschen Schlüssel ist ein nachgemachter Schlüssel im Sinne des § 129 Z1 StGB; ein zufällig passender Schlüssel ist kein nachgemachter Schlüssel im Sinne der zitierten Gesetzesstelle.Nicht jeder falschen Schlüssel ist ein nachgemachter Schlüssel im Sinne des Paragraph 129, Z1 StGB; ein zufällig passender Schlüssel ist kein nachgemachter Schlüssel im Sinne der zitierten Gesetzesstelle.
Entscheidungstexte
- 12 Os 9/77
Entscheidungstext OGH 21.04.1977 12 Os 9/77
Verstärkter Senat; Veröff: SSt 48/37 = EvBl 1977/164 S 358 = RZ 1977/72 S 131 = ZVR 1977/145 S 189 (mit Anmerkung von Melnizky)
- 10 Os 96/78
Entscheidungstext OGH 27.09.1978 10 Os 96/78
- 12 Os 52/80
Entscheidungstext OGH 21.05.1980 12 Os 52/80
- 9 Os 107/80
Entscheidungstext OGH 21.10.1980 9 Os 107/80
Beisatz: Selbst wenn der zufällig passende Schlüssel aus einem vom Täter mitgeführten Schlüsselvorrat stammt. (T1)
- 11 Os 70/81
Entscheidungstext OGH 29.07.1981 11 Os 70/81
- 13 Os 177/83
Entscheidungstext OGH 17.11.1983 13 Os 177/83
- 10 Os 124/85
Entscheidungstext OGH 29.10.1985 10 Os 124/85
Veröff: JBl 1986,401
- 14 Os 45/96
Entscheidungstext OGH 07.05.1996 14 Os 45/96
- 11 Os 115/98
Entscheidungstext OGH 02.03.1999 11 Os 115/98
Auch; Beisatz: Ein Tatbegehungsversuch durch bloßes Probieren, ob ein Schlüssel derselben Automarke zufällig auch bei einem fremden Fahrzeug paßt, fällt nicht unter die Qualifikation des § 129 Z 1 StGB. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0093692
Dokumentnummer
JJR_19770421_OGH0002_0120OS00009_7700000_002