Rechtssatz RS0095341
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0095341
Entscheidungsdatum
04.03.2019
Rechtssatz
Zum Unterschied von § 218 StGB setzt § 208 StGB die Absicht, seinen Geschlechtstrieb oder den anderer Personen zu erregen oder zu befriedigen, voraus.Zum Unterschied von Paragraph 218, StGB setzt Paragraph 208, StGB die Absicht, seinen Geschlechtstrieb oder den anderer Personen zu erregen oder zu befriedigen, voraus.
Entscheidungstexte
- 10 Os 116/76
Entscheidungstext OGH 03.08.1976 10 Os 116/76
- 12 Os 129/78
Entscheidungstext OGH 23.11.1978 12 Os 129/78
Beisatz: Nur zu § 218 StGB. (T1)
- 13 Os 119/80
Entscheidungstext OGH 23.10.1980 13 Os 119/80
nur: Setzt § 208 StGB die Absicht, seinen Geschlechtstrieb oder den anderen Personen zu erregen oder zu befriedigen, voraus. (T2)
- 12 Os 173/89
Entscheidungstext OGH 22.02.1990 12 Os 173/89
Vgl auch; Beisatz: Absicht genügt, tatsächliche sexuelle Erregung oder Befriedigung ist nicht erforderlich. (T3)
- 13 Os 8/05h
Entscheidungstext OGH 30.03.2005 13 Os 8/05h
Vgl ; Beis wie T3
- 14 Os 42/15f
Entscheidungstext OGH 16.06.2015 14 Os 42/15f
Vgl auch; Beisatz: Das Vergehen nach § 218 Abs 1 StGB wird zufolge der in dieser Bestimmung ausdrücklich normierten Subsidiarität vom höher bestraften Vergehen nach § 208 Abs 1 StGB verdrängt. (T4)
- 12 Os 8/19x
Entscheidungstext OGH 04.03.2019 12 Os 8/19x
Beis wie T3; Beisatz: Hier: § 206 Abs 2 StGB. (T5)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0095341
Zuletzt aktualisiert am
25.04.2019
Dokumentnummer
JJR_19760803_OGH0002_0100OS00116_7600000_001