Rechtssatz RS0096540
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0096540
Geschäftszahl
10Os139/79 (10Os140/79); 11Os69/91; 13Os22/01
Entscheidungsdatum
28.03.2001
Rechtssatz
Gegen Beschlüsse des Gerichtshofes erster Instanz, gleichgültig in welcher Funktion (Ratskammer, Dreirichtersenat, Erkenntnisgericht oder Rechtsmittelgericht), ist ein Rechtsmittel nur in den im Gesetz ausdrücklich genannten Fällen zulässig.
Entscheidungstexte
- 10 Os 139/79
Entscheidungstext OGH 10.10.1979 10 Os 139/79
Veröff: SSt 50/60 = EvBl 1980/56 S 188 = RZ 1980/38 S 173
- 11 Os 69/91
Entscheidungstext OGH 02.07.1991 11 Os 69/91
Vgl auch; Beisatz: Im Gegensatz zum Gerichtshofverfahren, in dem Beschwerden nur dort zulässig sind, wo sie das Gesetz ausdrücklich einräumt, steht im bezirksgerichtlichen Verfahren allen am Strafverfahren Beteiligten, also auch dem Privatbeteiligten als Subsidiarankläger, die Beschwerde zu, solang sie nicht im Gesetz ausdrücklich ausgeschlossen ist. (T1) Veröff: JBl 1992,469 = RZ 1991/81 S 260
- 13 Os 22/01
Entscheidungstext OGH 28.03.2001 13 Os 22/01
Beis wie T1; Beisatz: Anders als im Gerichtshofverfahren steht den Parteien des bezirksgerichtlichen Verfahrens eine Beschwerdemöglichkeit gegen die Abweisung eines Protokollberichtigungsantrages an das übergeordnete Landesgericht offen. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0096540
Dokumentnummer
JJR_19791010_OGH0002_0100OS00139_7900000_002