Rechtssatz RS0097981
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0097981
Entscheidungsdatum
14.01.2015
Norm
StPO §221 Abs1
StPO idF Strafprozessreformbegleitgesetz I (BGBl I 2007/93) §221 Abs2
StPO §262 C
StPO §263 D
Rechtssatz
Die im § 221 Abs 1 StPO dem Angeklagten zugestandene Vorbereitungsfrist gilt nicht einmal für eine formelle Ausdehnung der Anklage nach § 263 StPO (RZ 1978/141); sie gilt daher umsoweniger bei einer bloß geänderten oder erweiterten rechtlichen Beurteilung der ohnehin der schriftlichen Anklage zugrundeliegenden Tatsachen (vgl § 262 StPO).Die im Paragraph 221, Absatz eins, StPO dem Angeklagten zugestandene Vorbereitungsfrist gilt nicht einmal für eine formelle Ausdehnung der Anklage nach Paragraph 263, StPO (RZ 1978/141); sie gilt daher umsoweniger bei einer bloß geänderten oder erweiterten rechtlichen Beurteilung der ohnehin der schriftlichen Anklage zugrundeliegenden Tatsachen vergleiche Paragraph 262, StPO).
Entscheidungstexte
- 13 Os 122/89
Entscheidungstext OGH 28.09.1989 13 Os 122/89
- 14 Os 163/01
Entscheidungstext OGH 29.01.2002 14 Os 163/01
Auch
- 13 Os 60/08k
Entscheidungstext OGH 23.07.2008 13 Os 60/08k
Auch; Beisatz: Dies folgt schon aus den Bestimmungen des § 263 Abs 1 erster Satz StPO und des § 262 erster Satz StPO, die in beiden Fällen die Möglichkeit der sofortigen Urteilsfällung vorsehen. (T1)
- 13 Os 54/10f
Entscheidungstext OGH 19.08.2010 13 Os 54/10f
Auch
- 15 Os 151/14s
Entscheidungstext OGH 14.01.2015 15 Os 151/14s
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0097981
Zuletzt aktualisiert am
17.03.2015
Dokumentnummer
JJR_19890928_OGH0002_0130OS00122_8900000_001