Rechtssatz RS0098417
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0098417
Entscheidungsdatum
19.11.2025
Rechtssatz
Der Grundsatz der freien Beweiswürdigung schließt jede Beweisregel und daher auch die aus, daß das Gericht eine Tat nur als erwiesen annehmen darf, wenn alle Einzelheiten der Tatbegehung feststellbar sind; es stellt daher weder einen Begründungsmangel noch einen Feststellungsmangel dar, wenn sich aus den konstatierten Tatsachen nicht der genaue Tathergang ergibt.
Entscheidungstexte
- 13 Os 87/80
Entscheidungstext OGH 24.07.1980 13 Os 87/80
- 12 Os 56/80
Entscheidungstext OGH 03.07.1980 12 Os 56/80
nur: Der Grundsatz der freien Beweiswürdigung schließt jede Beweisregel und daher auch die aus, daß das Gericht eine Tat nur als erwiesen annehmen darf, wenn alle Einzelheiten der Tatbegehung feststellbar sind. (T1)
- 11 Os 132/80
Entscheidungstext OGH 05.11.1980 11 Os 132/80
Vgl auch
- 13 Os 183/80
Entscheidungstext OGH 26.03.1981 13 Os 183/80
Vgl auch; Beisatz: Und nicht mehr konstatiert werden kann, wie die Verübung der Tat möglich war (Mayerhofer-Rieder, Nr 163 zu § 281 Z 5 StPO) und wieso deren Aufdeckung längere Zeit unterblieb. (T2)
- 12 Os 77/81
Entscheidungstext OGH 08.10.1981 12 Os 77/81
Vgl auch; Beis wie T2
- 15 Os 113/94
Entscheidungstext OGH 13.10.1994 15 Os 113/94
Vgl auch; Beisatz: Beweisregeln sind dem österreichischen Strafverfahrensrecht fremd. (T3)
- 15 Os 109/95
Entscheidungstext OGH 31.08.1995 15 Os 109/95
Vgl auch
- 11 Os 38/01
Entscheidungstext OGH 18.04.2001 11 Os 38/01
nur: Der Grundsatz der freien Beweiswürdigung schließt jede Beweisregel aus. (T4)
- 13 Os 91/25v
Entscheidungstext OGH 19.11.2025 13 Os 91/25v
vgl; Beisatz wie T3; nur T4
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0098417
Zuletzt aktualisiert am
09.01.2026
Dokumentnummer
JJR_19800724_OGH0002_0130OS00087_8000000_003