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Rechtssatz RS0098833×

Rechtssatz RS0098833

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0098833

Geschäftszahl

9Os86/76; 10Os173/77; 12Os18/81

Entscheidungsdatum

19.03.1981

Rechtssatz

Die Annahme jedes weiteren, einen bestimmten Strafsatz begründenden Umstands neben dem ersten belastet - unabhängig davon, ob das Gesetz diese näheren Umstände nach Ziffern oder Buchstaben unterscheidet oder ohne derartige Unterscheidung in einem Satz aufzählt - den Angeklagten auch dann, wenn sie sich auf die - schon durch den ersten solchen Umstand ausgelöste - Anwendung des höheren Strafsatzes insoferne nicht auswirkt, jedenfalls im Sinne einer zusätzlichen Qualifikation, die rechtlich aus dem Nichtigkeitsgrund des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 10, StPO und in formeller Hinsicht mit den dafür vorgesehenen Rügen (etwa Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 5, StPO) angefochten werden kann.

Entscheidungstexte

  • 9 Os 86/76
    Entscheidungstext OGH 28.07.1976 9 Os 86/76
  • 10 Os 173/77
    Entscheidungstext OGH 23.11.1977 10 Os 173/77
    Ähnlich; Beisatz: Auch konkret strafsatzänderndem Qualifikationsfehler (hier: § 148 StGB zweiter statt erster Fall, neben der richtigen Qualifikation des § 147 Abs 3 StGB) § 281 Abs 1 Z 10 StPO. (T1)
  • 12 Os 18/81
    Entscheidungstext OGH 19.03.1981 12 Os 18/81
    Vgl auch; Beisatz: Hier: § 297 Abs1, zweiter Strafsatz, StGB. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0098833

Dokumentnummer

JJR_19760728_OGH0002_0090OS00086_7600000_004