Rechtssatz RS0098929
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0098929
Geschäftszahl
15Os132/91 (15Os133/91); 14Os79/99; 15Os41/12m
Entscheidungsdatum
22.08.2012
Rechtssatz
Die Unterlassung der gemäß § 260 Abs 1 Z 2 StPO gebotenen Subsumtion des als erwiesen angenommenen Sachverhaltes unter einen anzuwendenden Tatbestand steht gemäß § 260 Abs 1 StPO unter Nichtigkeitssanktion und belastet das Urteil insoweit mit dem Nichtigkeitsgrund des § 281 Abs 1 Z 3 StPO (hier: Feststellung der dem Verurteilten nicht zum Nachteil gereichenden Gesetzwidrigkeit).Die Unterlassung der gemäß Paragraph 260, Absatz eins, Ziffer 2, StPO gebotenen Subsumtion des als erwiesen angenommenen Sachverhaltes unter einen anzuwendenden Tatbestand steht gemäß Paragraph 260, Absatz eins, StPO unter Nichtigkeitssanktion und belastet das Urteil insoweit mit dem Nichtigkeitsgrund des Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 3, StPO (hier: Feststellung der dem Verurteilten nicht zum Nachteil gereichenden Gesetzwidrigkeit).
Entscheidungstexte
- 15 Os 132/91
Entscheidungstext OGH 14.11.1991 15 Os 132/91
- 14 Os 79/99
Entscheidungstext OGH 31.08.2001 14 Os 79/99
Auch
- 15 Os 41/12m
Entscheidungstext OGH 22.08.2012 15 Os 41/12m
Vgl auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0098929
Zuletzt aktualisiert am
09.10.2012
Dokumentnummer
JJR_19911114_OGH0002_0150OS00132_9100000_001