Rechtssatz RS0099514
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0099514
Geschäftszahl
9Os122/81; 13Os8/82; 9Os110/82; 10Os3/83; 13Os175/86; 9Os151/86
Entscheidungsdatum
22.12.1986
Rechtssatz
Die Ausschließlichkeit des Gelegenheitsverhältnisses ist dann keine für die Annahme der Täterschaft entscheidende Tatsache, wenn der Angeklagte überhaupt die Möglichkeit der Begehung der Tat hatte und aus den sonstigen festgestellten Tatsachen der denkrichtige Schluß auf die Täterschaft des Angeklagten gezogen werden kann (so schon EvBl 1953/84).
Entscheidungstexte
- 9 Os 122/81
Entscheidungstext OGH 15.12.1981 9 Os 122/81
- 13 Os 8/82
Entscheidungstext OGH 28.01.1982 13 Os 8/82
- 9 Os 110/82
Entscheidungstext OGH 17.08.1982 9 Os 110/82
- 10 Os 3/83
Entscheidungstext OGH 13.12.1983 10 Os 3/83
Vgl auch
- 9 Os 151/86
Entscheidungstext OGH 03.12.1986 9 Os 151/86
Vgl auch
- 13 Os 175/86
Entscheidungstext OGH 22.12.1986 13 Os 175/86
Vgl; Beisatz: Jedoch entscheidungswesentlicher Umstand, wenn das Urteil neben der unzureichend begründeten Annahme eines ausschließlichen Gelegenheitsverhältnisses vorwiegend psychologische Argumente für die Täterschaft des Angeklagten nennt. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0099514
Dokumentnummer
JJR_19811215_OGH0002_0090OS00122_8100000_002