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Rechtssatz RS0099774

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0099774

Entscheidungsdatum

22.10.2003

Rechtssatz

Zur Prüfung der Frage, ob von einem beantragten Zeugen überhaupt eine Aussage zur Sache zu erwarten ist, mithin zur Beurteilung der Tauglichkeit des angebotenen Beweismittels ist das Gericht im Interesse der Verfahrenskonzentration nicht nur berechtigt, sondern sogar verpflichtet, wobei es nach Maßgabe der konkreten Verfahrenslage durchaus befugt ist, eine Beweisaufnahme wegen voraussichtlicher Aussichtslosigkeit abzulehnen, wenn auch der Antragsteller nicht aufzuzeigen vermag, daß daraus zumindest ein für das konkrete Beweisthema überhaupt aktuelles Ergebnis "zur Sache" zu erwarten sei.

Entscheidungstexte

  • 12 Os 9/87
    Entscheidungstext OGH 25.06.1987 12 Os 9/87
  • 12 Os 8/88
    Entscheidungstext OGH 07.04.1988 12 Os 8/88
  • 13 Os 71/03
    Entscheidungstext OGH 02.07.2003 13 Os 71/03
    Auch; Beisatz: Hier: Entschlagungserklärung des Zeugen vor der Hauptverhandlung. (T1)
  • 13 Os 129/03
    Entscheidungstext OGH 22.10.2003 13 Os 129/03
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0099774

Dokumentnummer

JJR_19870625_OGH0002_0120OS00009_8700000_002