Rechtssatz RS0100510
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0100510
Entscheidungsdatum
03.09.2026
Rechtssatz
Von einer Aufhebung des Schuldspruchs aufgrund einer nur zugunsten des Angeklagten ergriffenen Nichtigkeitsbeschwerde bleibt eine - im Hinblick auf das Verschlechterungsverbot nicht mehr behebbare - Verweisung des Privatbeteiligten auf den Zivilrechtsweg unberührt.
Entscheidungstexte
- 15 Os 71/88
Entscheidungstext OGH 28.06.1988 15 Os 71/88
- 13 Os 99/11z
Entscheidungstext OGH 13.10.2011 13 Os 99/11z
Gegenteilig; Beisatz: Das Verbot der reformatio in peius erstreckt sich nur auf das Strafübel und nicht auch auf das Adhäsionserkenntnis. (T1); Beisatz: Auch eine Verweisung nach § 366 Abs 2 StPO wird bei erfolgreich bekämpftem Schuldspruch beseitigt, und zwar ‑ wie im Fall des § 366 Abs 1 StPO ‑ auch ohne Anfechtung durch den Privatbeteiligten. (T2)
- 12 Os 100/18z
Entscheidungstext OGH 13.09.2018 12 Os 100/18z
Vgl; Beis wie T1
- 15 Os 35/24x
Entscheidungstext OGH 15.05.2024 15 Os 35/24x
vgl; Beisatz wie T2
- 12 Os 88/24v
Entscheidungstext OGH 09.01.2025 12 Os 88/24v
vgl; Beisatz wie T2
- 15 Os 52/26z
Entscheidungstext OGH 03.09.2026 15 Os 52/26z
vgl; Beisatz wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0100510
Zuletzt aktualisiert am
09.10.2026
Dokumentnummer
JJR_19880628_OGH0002_0150OS00071_8800000_002