Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0100510×

Rechtssatz RS0100510

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0100510

Geschäftszahl

15Os71/88 (15Os77/88); 13Os99/11z; 12Os100/18z; 15Os35/24x; 12Os88/24v; 15Os52/26z (15Os53/26x)

Entscheidungsdatum

03.09.2026

Rechtssatz

Von einer Aufhebung des Schuldspruchs aufgrund einer nur zugunsten des Angeklagten ergriffenen Nichtigkeitsbeschwerde bleibt eine - im Hinblick auf das Verschlechterungsverbot nicht mehr behebbare - Verweisung des Privatbeteiligten auf den Zivilrechtsweg unberührt.

Entscheidungstexte

  • 15 Os 71/88
    Entscheidungstext OGH 28.06.1988 15 Os 71/88
  • 13 Os 99/11z
    Entscheidungstext OGH 13.10.2011 13 Os 99/11z
    Gegenteilig; Beisatz: Das Verbot der reformatio in peius erstreckt sich nur auf das Strafübel und nicht auch auf das Adhäsionserkenntnis. (T1); Beisatz: Auch eine Verweisung nach § 366 Abs 2 StPO wird bei erfolgreich bekämpftem Schuldspruch beseitigt, und zwar ‑ wie im Fall des § 366 Abs 1 StPO ‑ auch ohne Anfechtung durch den Privatbeteiligten. (T2)
  • 12 Os 100/18z
    Entscheidungstext OGH 13.09.2018 12 Os 100/18z
    Vgl; Beis wie T1
  • 15 Os 35/24x
    Entscheidungstext OGH 15.05.2024 15 Os 35/24x
    vgl; Beisatz wie T2
  • 12 Os 88/24v
    Entscheidungstext OGH 09.01.2025 12 Os 88/24v
    vgl; Beisatz wie T2
  • 15 Os 52/26z
    Entscheidungstext OGH 03.09.2026 15 Os 52/26z
    vgl; Beisatz wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0100510

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

09.10.2026

Dokumentnummer

JJR_19880628_OGH0002_0150OS00071_8800000_002