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Rechtssatz RS0101309×

Rechtssatz RS0101309

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0101309

Geschäftszahl

11Os133/76; 11Os109/11f (11Os110/11b); 13Os7/15a; 13Os21/18i; 12Os13/23p (12Os16/23d)

Entscheidungsdatum

22.05.2023

Rechtssatz

Die Unterlassung einer Entscheidung über die Ansprüche des Privatbeteiligten durch Verweisung auf den Zivilrechtsweg bildet keinen Nichtigkeitsgrund.

Entscheidungstexte

  • 11 Os 133/76
    Entscheidungstext OGH 08.10.1976 11 Os 133/76
  • 11 Os 109/11f
    Entscheidungstext OGH 06.10.2011 11 Os 109/11f
    Vgl; Beisatz: Die Unterlassung einer Entscheidung über die zivilrechtlichen Ansprüche kommt einer Verweisung auf den Zivilrechtsweg gleich; dies ist zwar keine Sachentscheidung, aber ein Urteilsspruch und damit von der Rechtskraftwirkung umfasst und entfaltet Bindungswirkung zugunsten des Angeklagten. (T1)
  • 13 Os 7/15a
    Entscheidungstext OGH 15.04.2015 13 Os 7/15a
    Beisatz: Das Unterbleiben wirkt wie eine Verweisung auf den Zivilrechtsweg und ist als solche zu bekämpfen. (T2)
  • 13 Os 21/18i
    Entscheidungstext OGH 09.05.2018 13 Os 21/18i
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 12 Os 13/23p
    Entscheidungstext OGH 22.05.2023 12 Os 13/23p
    vgl; Beisatz wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0101309

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

23.06.2023

Dokumentnummer

JJR_19761008_OGH0002_0110OS00133_7600000_001