Rechtssatz RS0101646
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtsgebiet
Zivilrecht, Strafrecht
Rechtssatznummer
RS0101646
Geschäftszahl
0s552/26; 11Os148/78; 13Os19/89
Entscheidungsdatum
16.03.1989
Rechtssatz
Im § 451 StPO ist keine bestimmte Form, in die der Strafantrag gekleidet sein muß, vorgesehen. Es genügt die unzweideutige Erklärung des Verlangens nach gerichtlicher Bestrafung des Beschuldigten wegen einer bestimmten strafbaren Handlung.Im Paragraph 451, StPO ist keine bestimmte Form, in die der Strafantrag gekleidet sein muß, vorgesehen. Es genügt die unzweideutige Erklärung des Verlangens nach gerichtlicher Bestrafung des Beschuldigten wegen einer bestimmten strafbaren Handlung.
Entscheidungstexte
- 0 s 552/26
Entscheidungstext OGH 30.08.1926 0 s 552/26
Veröff: SSt VI/94
- 11 Os 148/78
Entscheidungstext OGH 10.10.1978 11 Os 148/78
Vgl; Beisatz: Weder der Antrag auf Vorerhebungen noch der Einsichtsvermerk nach § 460 Abs 2 StPO stellen einen Antrag auf Bestrafung nach § 451 Abs 1 StPO dar. (T1)
- 13 Os 19/89
Entscheidungstext OGH 16.03.1989 13 Os 19/89
Vgl auch; Beisatz: Im bezirksgerichtlichen Verfahren genügt zur Verfolgung ein allgemeiner, schriftlich oder mündlich angebrachter Antrag auf gesetzliche Bestrafung, der die Tat nur insofern zu bezeichnen und zu individualisieren hat, als dies zur Beurteilung der Identität von Anklagefakten und Urteilsfakten erforderlich ist (vgl auch EvBl 1965/378, RZ 1963,129 bzw 130 oben). (T2) Veröff: SSt 60/18 = EvBl 1989/140 S 563
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1926:RS0101646
Dokumentnummer
JJR_19260830_OGH0002_00000S00552_2600000_001