Rechtssatz RS0102045
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0102045
Entscheidungsdatum
27.07.2017
Rechtssatz
Der Unterhaltsanspruch eines außerehelichen Kindes beruht auf dem Gesetz (§§ 140, 166 ABGB) und entsteht daher mit der Geburt, hängt also nicht von der Kenntnis des Unterhaltspflichtigen von seiner Unterhaltspflicht ab beziehungsweise davon, ab wann dieser "absolute Gewissheit, als Vater in Betracht zu kommen" haben musste.Der Unterhaltsanspruch eines außerehelichen Kindes beruht auf dem Gesetz (Paragraphen 140, 166, ABGB) und entsteht daher mit der Geburt, hängt also nicht von der Kenntnis des Unterhaltspflichtigen von seiner Unterhaltspflicht ab beziehungsweise davon, ab wann dieser "absolute Gewissheit, als Vater in Betracht zu kommen" haben musste.
Entscheidungstexte
- 10 Ob 2032/96p
Entscheidungstext OGH 09.04.1996 10 Ob 2032/96p
- 1 Ob 2201/96z
Entscheidungstext OGH 29.04.1997 1 Ob 2201/96z
nur: Der Unterhaltsanspruch eines Kindes entsteht mit der Geburt. (T1) Veröff: SZ 70/84
- 7 Ob 39/00m
Entscheidungstext OGH 29.03.2000 7 Ob 39/00m
nur: Der Unterhaltsanspruch eines außerehelichen Kindes beruht auf dem Gesetz (§§ 140, 166 ABGB) und entsteht daher mit der Geburt, hängt also nicht von der Kenntnis des Unterhaltspflichtigen von seiner Unterhaltspflicht ab. (T2)
- 2 Ob 56/02b
Entscheidungstext OGH 13.02.2003 2 Ob 56/02b
- 10 Ob 73/07v
Entscheidungstext OGH 15.01.2008 10 Ob 73/07v
- 10 Ob 115/07w
Entscheidungstext OGH 15.01.2008 10 Ob 115/07w
nur T2
- 4 Ob 87/17y
Entscheidungstext OGH 27.07.2017 4 Ob 87/17y
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0102045
Zuletzt aktualisiert am
25.08.2017
Dokumentnummer
JJR_19960409_OGH0002_0100OB02032_96P0000_001