Rechtssatz RS0103976
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0103976
Geschäftszahl
11Os123/96; 12Os80/06s (12Os81/06p); 14Os31/20w (14Os32/20t; 14Os41/20s); 12Os86/20v (12Os87/20s; 12Os88/20p); 15Os107/25m (15Os108/25h; 15Os109/25f)
Entscheidungsdatum
15.10.2025
Rechtssatz
Die Strafprozeßordnung macht keinen Unterschied, ob ein zur Fristversäumung führendes Versehen nicht bloß minderen Grades, das eine Wiedereinsetzung ausschließt, dem Angeklagten oder seinem Verteidiger unterlaufen ist.
Entscheidungstexte
- 11 Os 123/96
Entscheidungstext OGH 27.08.1996 11 Os 123/96
- 12 Os 80/06s
Entscheidungstext OGH 21.09.2006 12 Os 80/06s
Vgl auch; Beisatz: Hier: Fernmündliche Vollmachtskündigung durch den Verteidiger gegenüber einer der deutschen Sprache (offensichtlich erkennbar) kaum mächtigen Person ohne Abklärung, ob es sich tatsächlich um den Angeklagten selbst als vom Erklärungsinhalt Betroffenen handelte. (T1)
- 14 Os 31/20w
Entscheidungstext OGH 04.05.2020 14 Os 31/20w
Vgl
- 12 Os 86/20v
Entscheidungstext OGH 16.12.2020 12 Os 86/20v
- 15 Os 107/25m
Entscheidungstext OGH 15.10.2025 15 Os 107/25m
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0103976
Zuletzt aktualisiert am
03.11.2025
Dokumentnummer
JJR_19960827_OGH0002_0110OS00123_9600000_001