Rechtssatz RS0106057
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0106057
Entscheidungsdatum
01.04.2008
Rechtssatz
Nach § 12 Abs 3 WEG sind bei einer Neufestsetzung der Nutzwerte nach § 3 Abs 2 Z 1 WEG auf Antrag (auch jedes einzelnen Wohnungseigentümers: § 4 Abs 1 WEG) die Mindestanteile bzw die Anteile am Mindestanteil der Miteigentümer so zu berichtigen, dass jedem von ihnen der zur Begründung seines Wohnungseigentums erforderliche Mindestanteil oder Anteil am Mindestanteil zukommt. Bücherliche Rechte Dritter, die auf dem Mindestanteil lasten, beziehen sich ohne weiteres auf den berichtigten Mindestanteil. Im übrigen gilt § 136 Abs 1 GBG 1955 sinngemäß.Nach Paragraph 12, Absatz 3, WEG sind bei einer Neufestsetzung der Nutzwerte nach Paragraph 3, Absatz 2, Ziffer eins, WEG auf Antrag (auch jedes einzelnen Wohnungseigentümers: Paragraph 4, Absatz eins, WEG) die Mindestanteile bzw die Anteile am Mindestanteil der Miteigentümer so zu berichtigen, dass jedem von ihnen der zur Begründung seines Wohnungseigentums erforderliche Mindestanteil oder Anteil am Mindestanteil zukommt. Bücherliche Rechte Dritter, die auf dem Mindestanteil lasten, beziehen sich ohne weiteres auf den berichtigten Mindestanteil. Im übrigen gilt Paragraph 136, Absatz eins, GBG 1955 sinngemäß.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 2298/96v
Entscheidungstext OGH 29.10.1996 5 Ob 2298/96v
- 5 Ob 70/08t
Entscheidungstext OGH 01.04.2008 5 Ob 70/08t
Vgl; Beisatz: § 10 Abs 3 Satz 4 WEG 2002 lässt nach einer Neufestsetzung der Nutzwerte nach §9 Abs 2 Z1 bis 3 iVm §9 Abs 3 WEG 2002 eine unmittelbare Berichtigung des Grundbuchs in Anwendung des § 136 GBG zu. (T1); Beisatz: Hier: § 10 Abs 3 WEG 2002 idF vor der WRN 2006. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106057
Dokumentnummer
JJR_19961029_OGH0002_0050OB02298_96V0000_005