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Rechtssatz RS0106432×

Rechtssatz RS0106432

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0106432

Geschäftszahl

3Ob88/95; 3Ob48/11x; 3Ob35/12m

Entscheidungsdatum

18.04.2012

Rechtssatz

An die rechtskräftige Androhung einer bestimmten Beugestrafe ist das Exekutionsgericht bei Änderung der Sachlage (hier: teilweise Erfüllung einer Rechnungslegungspflicht) nicht gebunden. In diesem Fall kann anstelle der angedrohten Haft eine weitere Geldstrafe verhängt werden.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 88/95
    Entscheidungstext OGH 09.10.1996 3 Ob 88/95
    Veröff: SZ 69/226
  • 3 Ob 48/11x
    Entscheidungstext OGH 11.05.2011 3 Ob 48/11x
    Auch; Beisatz: Das Exekutionsgericht ist grundsätzlich an die rechtskräftige Androhung einer bestimmten Beugestrafe gebunden, soweit die Strafe im gesetzlich vorgegebenen Rahmen bleibt. (T1); Veröff: SZ 2011/62
  • 3 Ob 35/12m
    Entscheidungstext OGH 18.04.2012 3 Ob 35/12m
    Auch; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106432

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

16.04.2013

Dokumentnummer

JJR_19961009_OGH0002_0030OB00088_9500000_002