Rechtssatz RS0106578
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0106578
Entscheidungsdatum
05.04.2011
Rechtssatz
Die Berücksichtigung einschlägiger Vorstrafen und eines raschen Rückfalles als erschwerend verstößt auch bei gewerbsmäßiger Tatbegehung nicht gegen das Doppelverwertungsverbot.
Entscheidungstexte
- 13 Os 14/97
Entscheidungstext OGH 12.02.1997 13 Os 14/97
- 13 Os 71/04
Entscheidungstext OGH 06.10.2004 13 Os 71/04
- 12 Os 79/05t
Entscheidungstext OGH 15.09.2005 12 Os 79/05t
- 15 Os 155/07v
Entscheidungstext OGH 21.01.2008 15 Os 155/07v
Beisatz: Weder der Erschwerungsgrund der einschlägigen Vorstrafe noch jener des raschen Rückfalls bestimmen die konkret anzuwendende Strafdrohung (§ 32 Abs 2 StGB) beim gewerbsmäßigen Diebstahl durch Einbruch (§§ 127, 129 Z 1, 130 vierter Fall StGB). Es liegt demnach kein Verstoß gegen das Doppelverwertungsverbot vor. (T1)
- 13 Os 40/08v
Entscheidungstext OGH 14.05.2008 13 Os 40/08v
Auch; nur: Die Berücksichtigung raschen Rückfalls als erschwerend bei gewerbsmäßiger Tatbegehung verstößt nicht gegen das Doppelverwertungsverbot. (T2)
- 14 Os 17/11y
Entscheidungstext OGH 05.04.2011 14 Os 17/11y
Vgl auch; Beis ähnlich wie T1; Beisatz: Hier: Verbrechen des Raubes nach §§ 15, 142 Abs 1 und Abs 2 StGB. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0106578
Zuletzt aktualisiert am
27.05.2011
Dokumentnummer
JJR_19970212_OGH0002_0130OS00014_9700000_001