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Rechtssatz RS0106594×

Rechtssatz RS0106594

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0106594

Entscheidungsdatum

27.09.2005

Rechtssatz

Mit der Anbringung des von der Bezirksverwaltungsbehörde verordneten Gebotszeichens "Gehweg und Radweg" nach Paragraph 52, Litera b, Ziffer 17, a StVO ist die hoheitliche Tätigkeit des Landes abgeschlossen. Werden danach im Auftrag einer Gemeinde Gebotszeichen (hier: Radweg gemäß Paragraph 52, Litera b, Ziffer 16, StVO) als Bodenmarkierungen angebracht, ohne dass hiefür eine Verordnung besteht, erweckt sie nach außen den Anschein einer Amtshandlung, und haftet sie für aus der Anbringung der Bodenmarkierung resultierende Schäden gemäß Paragraph eins, Absatz eins, AHG, weil sie den äußeren Anschein gegen sich gelten lassen muss.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 2183/96b
    Entscheidungstext OGH 03.10.1996 1 Ob 2183/96b
  • 1 Ob 267/98s
    Entscheidungstext OGH 19.01.1999 1 Ob 267/98s
    Auch
  • 1 Ob 177/04t
    Entscheidungstext OGH 27.09.2005 1 Ob 177/04t
    Vgl; Beisatz: Auch das Entfernen von Straßenverkehrszeichen ist ein Hoheitsakt, der grundsätzlich einer Verordnung der Behörde bedürfte. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106594

Dokumentnummer

JJR_19961003_OGH0002_0010OB02183_96B0000_002