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Rechtssatz RS0106789

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0106789

Entscheidungsdatum

31.07.2026

Rechtssatz

Das Rekursgericht hat Verfahrensergebnisse in deren Bedeutung für die anstehenden Rechtsfragen selbst kritisch zu prüfen. Unterbleiben eine solche Prüfung und damit auch jene Schlußfolgerungen, die aufgrund bestimmter Beweisergebnisse geboten und für den Verfahrensausgang bedeutsam sind, so ist das Rekursverfahren mit einem Mangel behaftet, der gemäß Paragraph 15, Ziffer 2, AußStrG im Revisionsrekurs geltend gemacht werden kann.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 2292/96g
    Entscheidungstext OGH 03.10.1996 1 Ob 2292/96g
  • 1 Ob 11/97t
    Entscheidungstext OGH 15.05.1997 1 Ob 11/97t
  • 1 Ob 268/97m
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 1 Ob 268/97m
  • 9 Ob 57/98t
    Entscheidungstext OGH 25.02.1998 9 Ob 57/98t
    Auch
  • 9 Ob 143/98i
    Entscheidungstext OGH 10.06.1998 9 Ob 143/98i
    Auch
  • 8 Ob 300/01b
    Entscheidungstext OGH 21.02.2002 8 Ob 300/01b
  • 9 Ob 49/26k
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 31.07.2026 9 Ob 49/26k
    vgl; Beisatz: Dabei hat der Rechtsmittelwerber darzulegen, welche konkrete Schlussfolgerung das Rekursgericht aus welchem konkreten Beweisergebnis ziehen hätte müssen und welchen Einfluss das auf die rechtliche Beurteilung gehabt hätte. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0106789

Im RIS seit

03.10.1996

Zuletzt aktualisiert am

29.09.2026

Dokumentnummer

JJR_19961003_OGH0002_0010OB02292_96G0000_004