Rechtssatz RS0108192
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0108192
Entscheidungsdatum
26.01.2017
Rechtssatz
Die Ausnahmebestimmung des § 333 Abs 3 ASVG schafft keinen neuen Haftungsgrund, sondern schließt die Anwendung des Haftungsprivilegs nur für einen gewissen haftpflichtversicherungsrechtlich orientierten Bereich aus (ZVR 1995/122).Die Ausnahmebestimmung des Paragraph 333, Absatz 3, ASVG schafft keinen neuen Haftungsgrund, sondern schließt die Anwendung des Haftungsprivilegs nur für einen gewissen haftpflichtversicherungsrechtlich orientierten Bereich aus (ZVR 1995/122).
Entscheidungstexte
- 2 Ob 222/97d
Entscheidungstext OGH 10.07.1997 2 Ob 222/97d
Veröff: SZ 70/140
- 9 ObA 126/98i
Entscheidungstext OGH 29.04.1998 9 ObA 126/98i
- 8 ObA 117/02t
Entscheidungstext OGH 19.12.2002 8 ObA 117/02t
Veröff: SZ 2002/180
- 9 ObA 143/07f
Entscheidungstext OGH 05.06.2008 9 ObA 143/07f
Auch; Beisatz: Mit § 333 Abs 3 ASVG wird zwar kein neuer Haftungsgrund geschaffen, jedoch führt dies dazu, dass der Dienstgeber entsprechend den allgemeinen Regeln für Verschuldens-und Gefährdungshaftung einzustehen hat. (T1)
- 9 ObA 147/12a
Entscheidungstext OGH 29.01.2013 9 ObA 147/12a
- 2 Ob 20/16d
Entscheidungstext OGH 26.01.2017 2 Ob 20/16d
Beis ähnlich wie T1; Veröff: SZ 2017/4
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108192
Zuletzt aktualisiert am
25.02.2019
Dokumentnummer
JJR_19970710_OGH0002_0020OB00222_97D0000_002