Rechtssatz RS0108245
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0108245
Entscheidungsdatum
08.10.2013
Norm
EO §183
stmk GVG §34 Abs2
Tir GVG §19 Abs4
Rechtssatz
Ist innerhalb der Frist von vier Monaten der Bescheid der Grundverkehrsbehörde 1.Instanz dem Exekutionsgericht nicht zugekommen, ist der Schwebezustand beendet.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 2194/96k
Entscheidungstext OGH 09.07.1997 3 Ob 2194/96k
- 3 Ob 135/98v
Entscheidungstext OGH 24.06.1998 3 Ob 135/98v
Vgl auch; Beisatz: Diese Frist soll Verzögerungen des Exekutionsverfahrens vermeiden. (T1)
Beisatz: Dem Tiroler Grundverkehrsreferenten steht ein Rekursrecht gegen den Beschluss des Exekutionsgerichtes, mit dem nach ergebnislosem Ablauf der Frist von 4 Monaten die Erteilung des Zuschlages für wirksam erklärt wurde, nicht zu. (T2)
Veröff: SZ 71/110
- 3 Ob 56/07t
Entscheidungstext OGH 29.03.2007 3 Ob 56/07t
Auch; Beisatz: Wenn die Behörde erster Instanz in der viermonatigen Frist nicht entscheidet, darf die Genehmigung nach § 19 Abs 4 TirGVG nicht mehr versagt werden. (T3)
Beisatz: Die Wirksamerklärung des Zuschlags ist zwingende Folge des Ablaufs der Frist. (T4)
- 3 Ob 180/13m
Entscheidungstext OGH 08.10.2013 3 Ob 180/13m
Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier § 30 NÖ GVG 2007. (T5)
Beisatz: Mit dieser Fallfrist endet die Eingriffsmöglichkeit der Grundverkehrsbehörde in das gerichtliche Zwangsversteigerungsverfahren. (T6); Veröff: SZ 2013/92
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108245
Zuletzt aktualisiert am
01.02.2016
Dokumentnummer
JJR_19970709_OGH0002_0030OB02194_96K0000_001