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Rechtssatz RS0108847×

Rechtssatz RS0108847

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0108847

Entscheidungsdatum

27.02.2019

Rechtssatz

Mängel der Sachverhaltsermittlung - gesetzmäßige Ausführung. Mit dem weiteren Einwand aber, das Erstgericht hätte "jedenfalls am Tatort anwesende Passanten ausfindig machen können und müssen und im Rahmen der amtswegigen Erforschung der Wahrheit diese einzuvernehmen gehabt", wird die Tatsachenrüge (Ziffer 5 a,) nicht zur gesetzmäßigen Darstellung gebracht. Werden nämlich unter diesem Nichtigkeitsgrund Mängel in der Sachverhaltsermittlung geltend gemacht, dann darf dies nicht in einer Weise geschehen, die auch zur sanktionslosen (Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 4, StPO) Abweisung eines in der Hauptverhandlung gestellten, mit dem Rechtsmittelvorbringen inhaltsgleichen Beweisantrag schon aus formellen Gründen hätte führen müssen.

Entscheidungstexte

  • 14 Os 112/97
    Entscheidungstext OGH 11.11.1997 14 Os 112/97
  • 13 Os 110/02
    Entscheidungstext OGH 30.04.2003 13 Os 110/02
    Auch; Beisatz: Mängel in der Sachverhaltsermittlung betreffen nicht solche Beweisanträge, die bereits in der Hauptverhandlung zutreffend abgewiesen wurden. (T1)
  • 14 Os 92/03
    Entscheidungstext OGH 14.04.2004 14 Os 92/03
    Auch; Beis wie T1
  • 13 Os 135/03
    Entscheidungstext OGH 06.10.2004 13 Os 135/03
    Auch; Beis wie T1
  • 11 Os 17/05t
    Entscheidungstext OGH 12.04.2005 11 Os 17/05t
    Auch; Beis wie T1
  • 14 Os 3/05f
    Entscheidungstext OGH 10.05.2005 14 Os 3/05f
    Auch; Beis wie T1
  • 15 Os 148/18f
    Entscheidungstext OGH 27.02.2019 15 Os 148/18f
    Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108847

Im RIS seit

11.12.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.04.2019

Dokumentnummer

JJR_19971111_OGH0002_0140OS00112_9700000_001