Rechtssatz RS0109192
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0109192
Entscheidungsdatum
09.06.2009
Rechtssatz
Gemäß § 10 RATG ist die Kostenbemessungsgrundlage für alle nicht in Geld bestehenen Ansprüche mit 120.000 S beziehungsweise 240.000 S festgelegt. Nur innerhalb dieser Höchstgrenzen kann der Kläger die einzelnen Ansprüche (auf Unterlassung, Widerruf, Veröffentlichung) frei bewerten.Gemäß Paragraph 10, RATG ist die Kostenbemessungsgrundlage für alle nicht in Geld bestehenen Ansprüche mit 120.000 S beziehungsweise 240.000 S festgelegt. Nur innerhalb dieser Höchstgrenzen kann der Kläger die einzelnen Ansprüche (auf Unterlassung, Widerruf, Veröffentlichung) frei bewerten.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 295/97v
Entscheidungstext OGH 17.12.1997 6 Ob 295/97v
Veröff: SZ 70/267
- 6 Ob 244/98w
Entscheidungstext OGH 26.11.1998 6 Ob 244/98w
- 1 Ob 97/09k
Entscheidungstext OGH 09.06.2009 1 Ob 97/09k
Auch; Beisatz: Die zwingende Bemessungsvorschrift des § 10 Z 6 lit a RATG (Höchstgrenze von 19.620 EUR) gilt auch bei mehreren beanstandeten Äußerungen. Sie ist - mangels anderweitiger Vereinbarung - auch Grundlage für den Honoraranspruch des Rechtsanwalts gegenüber seinem Mandanten. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0109192
Zuletzt aktualisiert am
15.07.2014
Dokumentnummer
JJR_19971217_OGH0002_0060OB00295_97V0000_002