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Rechtssatz RS0109610×

Rechtssatz RS0109610

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0109610

Geschäftszahl

5Ob74/98p; 5Ob1/07v; 3Ob153/07g

Entscheidungsdatum

16.08.2007

Rechtssatz

Paragraph 51, GBG ist nicht nur auf Hypotheken, sondern auch auf andere belastete bücherliche Rechte anwendbar, so auch auf ein verpfändetes Fruchtgenussrecht, weil Paragraph 51, GBG dem Grundsatz Rechnung trägt, dass Rechte Dritter durch einen Verzicht nicht beeinträchtigt werden dürfen. Bei der Löschung eines verpfändeten bücherlichen Rechts aufgrund einer Verzichtserklärung des Pfandbestellers ist gemäß Paragraph 51, GBG in einem Beisatz zur Löschungseintragung auf deren Unwirksamkeit in Ansehung des (Afterpfandrechtes)Pfandrechtes hinzuweisen.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 74/98p
    Entscheidungstext OGH 24.03.1998 5 Ob 74/98p
  • 5 Ob 1/07v
    Entscheidungstext OGH 30.01.2007 5 Ob 1/07v
    Veröff: SZ 2007/8
  • 3 Ob 153/07g
    Entscheidungstext OGH 16.08.2007 3 Ob 153/07g
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Verzicht auf das (gepfändete) Fruchtgenussrecht im anhängigen Zwangsverwaltungsverfahren unbeachtlich. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0109610

Zuletzt aktualisiert am

14.11.2009

Dokumentnummer

JJR_19980324_OGH0002_0050OB00074_98P0000_001