Rechtssatz RS0110278
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0110278
Geschäftszahl
15Os40/98 (15Os41/98, 15Os42/98, 15Os43/98, 15Os44/98, 15Os45/98, 15Os46/98, 15Os47/98, 15Os48/98, 15Os49/98, 15Os50/98, 15Os51/98, 15Os52/98, 15Os53/98, 15Os54/98, 15Os55/98); 14Os40/01 (14Os41/01)
Entscheidungsdatum
22.05.2001
Rechtssatz
Seit dem Inkrafttreten des Poststrukturgesetzes (1.Mai 1996) sind dem für die Strafjustiz tätig gewordenen Betreiber des Telekommunikationsdienstes die Kosten für die Mitwirkung an der Überwachung des Fernmeldeverkehrs im angemessenen Umfang zu ersetzen. Diese Auslagen sind seither gemäß § 381 Abs 2 StPO vom Bund als Kosten der Strafrechtspflege nach § 381 Abs 1 Z 1 StPO vorzuschießen und im Fall einer Kostenersatzpflicht nach den §§ 389 ff StPO bei der Bestimmung des Pauschalbetrags (§ 381 Abs 3 StPO) zu berücksichtigen.Seit dem Inkrafttreten des Poststrukturgesetzes (1.Mai 1996) sind dem für die Strafjustiz tätig gewordenen Betreiber des Telekommunikationsdienstes die Kosten für die Mitwirkung an der Überwachung des Fernmeldeverkehrs im angemessenen Umfang zu ersetzen. Diese Auslagen sind seither gemäß Paragraph 381, Absatz 2, StPO vom Bund als Kosten der Strafrechtspflege nach Paragraph 381, Absatz eins, Ziffer eins, StPO vorzuschießen und im Fall einer Kostenersatzpflicht nach den Paragraphen 389, ff StPO bei der Bestimmung des Pauschalbetrags (Paragraph 381, Absatz 3, StPO) zu berücksichtigen.
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110278
Dokumentnummer
JJR_19980618_OGH0002_0150OS00040_9800000_003