Rechtssatz RS0110487
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0110487
Entscheidungsdatum
08.10.2024
Rechtssatz
Die gebotene wechselweise Anrechnung erwirkter Entschädigungen entschärft die durch eine solche Gesetzeslage gegebene Anspruchskonkurrenz.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 287/97b
Entscheidungstext OGH 12.08.1998 4 Ob 287/97b
Veröff: SZ 71/131
- 4 Ob 153/11w
Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 153/11w
Auch; Beisatz: Das mit einem Schadenersatzanspruch nach § 87 Abs 2 iVm § 78 UrhG befasste Zivilgericht hat die Höhe des Ersatzes nach den in der Rechtsprechung entwickelten Kriterien selbständig zu beurteilen, ohne dass es dabei zwischen der erlittenen Kränkung ieS und anderen von § 87 Abs 2 UrhG erfassten Nachteile unterscheiden müsste. Im Medienverfahren zugesprochene Beträge sind auf den so ermittelten Anspruch anzurechnen. (T1)
- 6 Ob 210/23k
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.04.2024 6 Ob 210/23k
Beisatz: Dies gilt auch fürden Ersatz nach Art 82 Abs 1 DSGVO iVm § 29 DSG sowohl im Verhältnis zur Entschädigung nach dem Mediengesetz als auch zum Ersatz für die in keinem Vermögensnachteil bestehenden Nachteile nach dem Bildnisschutz. (T2)
- 6 Ob 118/24g
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 08.10.2024 6 Ob 118/24g
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110487
Zuletzt aktualisiert am
11.12.2024
Dokumentnummer
JJR_19980812_OGH0002_0040OB00287_97B0000_002