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Rechtssatz RS0110887

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0110887

Entscheidungsdatum

10.07.2007

Rechtssatz

Der verpönte Anlock-Effekt wird nicht erst durch die Gewährung einer verbotenen Zugabe im Sinne des Paragraph 9 a, UWG, sondern schon mit deren Ankündigung bewirkt, mag diese Ankündigung in der Folge auch nicht eingehalten werden.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 221/98y
    Entscheidungstext OGH 28.09.1998 4 Ob 221/98y
  • 4 Ob 36/00y
    Entscheidungstext OGH 14.03.2000 4 Ob 36/00y
    Auch
  • 4 Ob 45/00x
    Entscheidungstext OGH 12.04.2000 4 Ob 45/00x
    Vgl auch
  • 4 Ob 140/00t
    Entscheidungstext OGH 23.05.2000 4 Ob 140/00t
    Vgl auch
  • 3 Ob 64/06t
    Entscheidungstext OGH 26.04.2006 3 Ob 64/06t
    Auch; Beisatz: Eine verbotene Zugabenankündigung liegt auch dann vor, wenn die angesprochenen Verkehrskreise die in Aussicht gestellte zweite Ware irrig für eine Zugabe halten, weil durch die Art der Werbung der verpönte Anlockeffekt verwirklicht wird. (T1)
  • 4 Ob 130/07g
    Entscheidungstext OGH 10.07.2007 4 Ob 130/07g

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110887

Dokumentnummer

JJR_19980928_OGH0002_0040OB00221_98Y0000_001