Rechtssatz RS0110978
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0110978
Entscheidungsdatum
14.05.2008
Norm
GBG §94 A
oöGVG §1
oöGVG §11
oöGVG §13
oöGVG §16
KrntGVG 2002 §8
KrntGVG 2002 §20
KrntFLG allg
Rechtssatz
Die Beurteilung der Frage, ob ein Grundstück den Verkehrsbeschränkungen des oöGVG unterliegt, ist grundsätzlich der Grundverkehrsbehörde vorbehalten und der Entscheidungskompetenz des Grundbuchsgerichtes entzogen. Dieses hat lediglich zu prüfen, ob eine der im § 16 Abs 1 genannten Urkunden dem Grundbuchsgesuch angeschlossen ist, soferne kein Fall des § 16 Abs 2 vorliegt.Die Beurteilung der Frage, ob ein Grundstück den Verkehrsbeschränkungen des oöGVG unterliegt, ist grundsätzlich der Grundverkehrsbehörde vorbehalten und der Entscheidungskompetenz des Grundbuchsgerichtes entzogen. Dieses hat lediglich zu prüfen, ob eine der im Paragraph 16, Absatz eins, genannten Urkunden dem Grundbuchsgesuch angeschlossen ist, soferne kein Fall des Paragraph 16, Absatz 2, vorliegt.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 262/98k
Entscheidungstext OGH 13.10.1998 5 Ob 262/98k
- 5 Ob 68/08y
Entscheidungstext OGH 14.05.2008 5 Ob 68/08y
Vgl auch; Beisatz: Die Beurteilung der Frage, ob der Rechtserwerb des Antragstellers tatsächlich nach den von ihm in Anspruch genommenen Bestimmungen des Kärntner Flurverfassungs-Landesgesetzes 1979 von der Genehmigungspflicht nach dem Kärntner Grundverkehrsgesetz 2002 ausgenommen ist, obliegt nach ständiger Rechtsprechung des erkennenden Senats nicht dem Grundbuchsgericht, sondern fällt ausschließlich in die Kompetenz der Grundverkehrsbehörden. (T1); Beisatz: Hier: §§ 8, 20 KrntGVG 2002, KrntFLG. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0110978
Zuletzt aktualisiert am
15.07.2008
Dokumentnummer
JJR_19981013_OGH0002_0050OB00262_98K0000_001