Rechtssatz RS0111464
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0111464
Entscheidungsdatum
11.07.2012
Rechtssatz
Die Beweislast für die Nachteiligkeit trifft den Masseverwalter demnach nur, wenn das Gesetz die Nachteiligkeit ausdrücklich erwähnt (§ 28 Z 2, 3, 4; § 31 Abs 1 Z 1 und 2, jeweils zweiter Fall, KO). In allen anderen Fällen, in denen die Nachteiligkeit vermutet wird, bleibt es dem Anfechtungsgegner aber unbenommen, ihr Fehlen zu behaupten und zu beweisen.Die Beweislast für die Nachteiligkeit trifft den Masseverwalter demnach nur, wenn das Gesetz die Nachteiligkeit ausdrücklich erwähnt (Paragraph 28, Ziffer 2, 3, 4,; Paragraph 31, Absatz eins, Ziffer eins und 2, jeweils zweiter Fall, KO). In allen anderen Fällen, in denen die Nachteiligkeit vermutet wird, bleibt es dem Anfechtungsgegner aber unbenommen, ihr Fehlen zu behaupten und zu beweisen.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 306/98y
Entscheidungstext OGH 15.12.1998 4 Ob 306/98y
Veröff: SZ 71/210
- 8 Ob 48/00t
Entscheidungstext OGH 29.03.2001 8 Ob 48/00t
- 3 Ob 106/10z
Entscheidungstext OGH 30.06.2010 3 Ob 106/10z
Auch
- 3 Ob 207/10b
Entscheidungstext OGH 14.12.2010 3 Ob 207/10b
Vgl auch
- 3 Ob 129/12k
Entscheidungstext OGH 11.07.2012 3 Ob 129/12k
Auch; nur: In allen anderen Fällen, in denen die Nachteiligkeit vermutet wird, bleibt es dem Anfechtungsgegner aber unbenommen, ihr Fehlen zu behaupten und zu beweisen. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0111464
Zuletzt aktualisiert am
24.09.2012
Dokumentnummer
JJR_19981215_OGH0002_0040OB00306_98Y0000_008