Rechtssatz RS0111469
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0111469
Entscheidungsdatum
26.05.2025
Rechtssatz
Die Kosten der Fahrten zum Arbeitsplatz mit dem eigenen PKW sind von der Unterhaltsbemessungsgrundlage nicht zur Gänze abzugsfähig, weil sonst eine Besserstellung gegenüber anderen Arbeitnehmern erfolgen würde. Mit welchen Betrag pro gefahrenem Kilometer der tatsächliche Aufwand an Betriebsmitteln von der Bemessungsgrundlage in Abzug zu bringen ist, stellt eine Frage des Einzelfalles dar (so schon 8 Ob 49/98h).
Entscheidungstexte
- 7 Ob 344/98h
Entscheidungstext OGH 23.12.1998 7 Ob 344/98h
- 3 Ob 85/00x
Entscheidungstext OGH 24.05.2000 3 Ob 85/00x
Vgl auch
- 2 Ob 150/02a
Entscheidungstext OGH 20.06.2002 2 Ob 150/02a
- 2 Ob 22/08m
Entscheidungstext OGH 27.03.2008 2 Ob 22/08m
Auch
- 9 Ob 67/10h
Entscheidungstext OGH 22.12.2010 9 Ob 67/10h
Vgl auch
- 8 Ob 137/15b
Entscheidungstext OGH 27.09.2016 8 Ob 137/15b
Beisatz: Die teilweise Berücksichtigung des Kilometergeldes bewegt sich im Rahmen der vom Obersten Gerichtshof bereits entwickelten Rechtsprechung. (T1)
- 1 Ob 211/16k
Entscheidungstext OGH 10.02.2017 1 Ob 211/16k
Beisatz: Keinesfalls können die abzugsfähigen Fahrtkosten generell mit dem amtlichen Kilometergeld gleichgesetzt werden (so schon 2 Ob 150/02a; 7 Ob 344/98h). (T2)
- 3 Ob 41/17a
Entscheidungstext OGH 10.05.2017 3 Ob 41/17a
Beis wie T1; Beisatz: Reduktion der Bemessungsgrundlage um die Hälfte des amtlichen Kilometergeldes iHv 486,- EUR monatlich abzüglich der fiktiven Kosten einer Nahverkehrskarte im Einzelfall vertretbar. (T3)
- 8 Ob 72/25h
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 26.05.2025 8 Ob 72/25h
vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0111469
Zuletzt aktualisiert am
30.07.2025
Dokumentnummer
JJR_19981223_OGH0002_0070OB00344_98H0000_001