Rechtssatz RS0111922
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0111922
Entscheidungsdatum
02.04.2025
Rechtssatz
Der gutgläubige Erwerber verschafft durch die Übertragung der Sache jedem Dritten Eigentum, auch wenn diesem der Mangel im Erwerbsakt des Vormannes bekannt ist. Dies gilt grundsätzlich auch dann, wenn die Sache an den schlechtgläubigen Veräußerer selbst zurückgelangt.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 108/98w
Entscheidungstext OGH 22.04.1999 6 Ob 108/98w
Veröff: SZ 72/72
- 1 Ob 349/99a
Entscheidungstext OGH 28.04.2000 1 Ob 349/99a
Auch; Beisatz: Der gutgläubige Erwerber erwirbt unbeschränktes und endgültiges Eigentum an der Sache und kann über sie frei verfügen, sie daher auch veräußern und sein erworbenes Eigentum an andere übertragen. Der wirkliche Eigentümer büßt sein Eigentum ein. (T1)
- 1 Ob 181/04f
Entscheidungstext OGH 23.11.2004 1 Ob 181/04f
Vgl; Beisatz: Hier: Hier nicht streitentscheidend. Zur Kritik von Spielbüchler (Der Rückerwerb durch den Nichtberechtigten, ÖBA2000,361). (T2)
- 5 Ob 52/24v
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 02.04.2025 5 Ob 52/24v
vgl; Beisatz wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0111922
Zuletzt aktualisiert am
13.05.2025
Dokumentnummer
JJR_19990422_OGH0002_0060OB00108_98W0000_001