Rechtssatz RS0111973
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0111973
Entscheidungsdatum
02.08.2005
Rechtssatz
Schon die telefonische Einholung der Zustimmung zu einem späteren Werbetelefonat ist ein "Anruf zu Werbezwecken" im Sinn des § 101 TKG.Schon die telefonische Einholung der Zustimmung zu einem späteren Werbetelefonat ist ein "Anruf zu Werbezwecken" im Sinn des Paragraph 101, TKG.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 113/99t
Entscheidungstext OGH 18.05.1999 4 Ob 113/99t
- 4 Ob 251/00s
Entscheidungstext OGH 24.10.2000 4 Ob 251/00s
Vgl auch
- 4 Ob 24/03p
Entscheidungstext OGH 29.04.2003 4 Ob 24/03p
Beisatz: Vom Schutzzweck des §101 TKG hingegen nicht erfasst ist derjenige, auf dessen Veranlassung oder Auftrag der unzulässige Anruf erfolgte. (T1)
- 1 Ob 104/05h
Entscheidungstext OGH 02.08.2005 1 Ob 104/05h
Auch; Beisatz: Gemäß dem §101 Abs1 TKG 1997 (der wortgleich durch §107 Abs1 TKG 2003 ersetzt wurde) waren Anrufe-einschließlich das Senden von Fernkopien-zu Werbezwecken ohne vorherige Einwilligung des Teilnehmers unzulässig. Der Oberste Gerichtshof erblickte den Zweck dieser Bestimmung im Schutz der Privatsphäre und legte den darin enthaltenen Begriff der Werbung im weiten Sinn aus. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0111973
Dokumentnummer
JJR_19990518_OGH0002_0040OB00113_99T0000_001