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Rechtssatz RS0112129×

Rechtssatz RS0112129

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0112129

Geschäftszahl

8ObA298/98a; 8ObA239/01g

Entscheidungsdatum

28.03.2002

Norm

AO §20c Abs3
AO §23 Abs1
KO idF IRÄG 1994 §25 Abs1
KO idF IRÄG 1994 §46 Abs1

Rechtssatz

Hinsichtlich der Einordnung der Ansprüche aus der Beendigung des Arbeitsverhältnisses als Konkursforderung beziehungsweise nicht bevorrechtete Forderung (Paragraph 25, Absatz eins, letzter Satz KO - Paragraph 20 c, Absatz 3, letzter Satz AO) und der Regelung, was Masseforderung beziehungsweise bevorrechtete Forderung ist (laufendes Entgelt einschließlich der Sonderzahlungen für die Zeit nach Konkurseröffnung beziehungsweise Ausgleichseröffnung - Paragraph 46, Absatz eins, Ziffer 3, KO - Paragraph 23, Absatz eins, Ziffer 3, AO), sind die Regelungen, auch wenn eine Paragraph 46, Absatz eins, Ziffer 5 und 6 KO entsprechende Regelung in der AO infolge der grundsätzlichen Handlungsfähigkeit des Schuldners konsequenterweise fehlt, dermaßen parallel aufgebaut, dass sich die im Konkursverfahren gewonnenen Erkenntnisse auf die Parallelregelung im Ausgleichsverfahren übertragen lassen.

Entscheidungstexte

  • 8 ObA 298/98a
    Entscheidungstext OGH 24.06.1999 8 ObA 298/98a
  • 8 ObA 239/01g
    Entscheidungstext OGH 28.03.2002 8 ObA 239/01g
    Auch; Veröff: SZ 2002/41

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112129

Dokumentnummer

JJR_19990624_OGH0002_008OBA00298_98A0000_002