Rechtssatz RS0112847
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0112847
Entscheidungsdatum
26.02.2002
Rechtssatz
Die Regelung des § 12a Abs 3 MRG stellt keine Mietzinsvorschrift dar, auf deren Anwendung der Vermieter durch Zusage (hier im Jahr 1981) eines Fixmietzinses, der sich nur durch Wertsicherungen ändern sollte, verzichtet hätte.Die Regelung des Paragraph 12 a, Absatz 3, MRG stellt keine Mietzinsvorschrift dar, auf deren Anwendung der Vermieter durch Zusage (hier im Jahr 1981) eines Fixmietzinses, der sich nur durch Wertsicherungen ändern sollte, verzichtet hätte.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 141/99t
Entscheidungstext OGH 07.12.1999 5 Ob 141/99t
- 5 Ob 104/00f
Entscheidungstext OGH 27.04.2000 5 Ob 104/00f
Beisatz: Hier: Strittig ist, ob die Klausel im 1975 abgeschlossenen Mietvertrag, "Da der Mietzins frei vereinbart wurde, finden Mietzinserhöhungen aufgrund gesetzlicher oder anderer behördlicher Regelungen keine Anwendung", einen Verzicht auf eine Mietzinsanhebung gemäß § 12a Abs 2 und 3 MRG beinhaltet. (T1)
- 5 Ob 11/02g
Entscheidungstext OGH 26.02.2002 5 Ob 11/02g
Vgl; Beisatz: Ein Vorausverzicht auf das Anhebungsrecht des Vermieters nach §12a MRG muss wegen des zwingend angeordneten Vertragseintritts des Unternehmenserwerbers mit der Einräumung eines Weitergaberechts gekoppelt sein. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112847
Dokumentnummer
JJR_19991207_OGH0002_0050OB00141_99T0000_001