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Rechtssatz RS0112941×

Rechtssatz RS0112941

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0112941

Entscheidungsdatum

15.12.1999

Norm

UVG §2 Abs2 Z2
WrJWG §27 Abs5
WrJWG §27 Abs6

Rechtssatz

Während nach Paragraph 27, Absatz eins, Wr JWG "Pflegeeltern" (Pflegepersonen) zur Durchführung der vollen Erziehung auf Antrag zur Erleichterung der mit der Pflege verbundenen Lasten Pflegegeld gebührt, diesen also ausdrücklich ein Rechtsanspruch zuerkannt wird, statuiert Paragraph 27, Absatz 6, Wr JWG, dass (sonstigen) Personen, die mit den von ihnen betreuten Kindern bis zum dritten Grad verwandt oder verschwägert sind - unter welchen Personenkreis die Großmutter eines Kindes fällt - vom Magistrat unter Berücksichtigung ihrer persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse Pflegegeld bis zur Höhe des - auf Grund des Paragraph 27, Absatz 5, Wr JWG durch Verordnung der Wiener Landesregierung festzusetzenden - Richtsatzes gewährt werden kann, somit kein Rechtsanspruch besteht. Diese rechtliche Ausgestaltung stellt keinen bescheidmäßiger Gewährungsakt der Privatwirtschaftsverwaltung dar.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 316/99t
    Entscheidungstext OGH 14.12.1999 7 Ob 316/99t
    Vgl auch
  • 6 Ob 243/99z
    Entscheidungstext OGH 15.12.1999 6 Ob 243/99z
  • 6 Ob 268/99a
    Entscheidungstext OGH 15.12.1999 6 Ob 268/99a
    Vgl auch
  • 6 Ob 278/99x
    Entscheidungstext OGH 15.12.1999 6 Ob 278/99x

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0112941

Dokumentnummer

JJR_19991215_OGH0002_0060OB00278_99X0000_001