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Rechtssatz RS0113003×

Rechtssatz RS0113003

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0113003

Entscheidungsdatum

21.06.2022

Rechtssatz

Die Angehörigen selbst können Leistungen aus der Krankenversicherung nicht beanspruchen. Nur in Ausnahmefällen, nämlich bei Verwirkung des Leistungsanspruches durch den Versicherten (Paragraphen 88, 142, ASVG), steht dem Angehörigen ein eigener Leistungsanspruch zu. Davon sind jene Fälle zu unterscheiden, in denen der Versicherte anspruchsberechtigt bleibt, das Recht zur Geltendmachung jedoch infolge besonderer Umstände vergleiche Paragraphen 89, Absatz 4, 158, Absatz 3, 361, Absatz 2, ASVG) auf die Angehörigen übergeht. In diesen Fällen ist die Leistung gemäß Paragraph 106, Absatz eins, ASVG nicht an den Anspruchsberechtigten, sondern unmittelbar an den Antragsteller selbst auszuzahlen.

Entscheidungstexte

  • 10 ObS 305/99x
    Entscheidungstext OGH 14.12.1999 10 ObS 305/99x
  • 2 Ob 172/08w
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 2 Ob 172/08w
    Vgl
  • 10 ObS 202/21k
    Entscheidungstext OGH 20.04.2022 10 ObS 202/21k
    Vgl
  • 10 ObS 31/22i
    Entscheidungstext OGH 21.06.2022 10 ObS 31/22i
    Vgl; Beisatz: Hier: Die Mitversicherung einer deutschen Staatsbürgerin, die in Österreich wohnhaft ist, aber nur aus Deutschland eine Rente bezieht, vermittelt dieser auch keinen Pflegegeldanspruch. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1999:RS0113003

Im RIS seit

13.01.2000

Zuletzt aktualisiert am

19.08.2022

Dokumentnummer

JJR_19991214_OGH0002_010OBS00305_99X0000_001