Rechtssatz RS0113068
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0113068
Entscheidungsdatum
20.04.2023
Rechtssatz
Unterhaltszahlungen an einen unterhaltspflichtigen Elternteil sind in die Unterhaltsbemessungsgrundlage für dessen Unterhaltsgläubiger einzubeziehen. In Verbindung damit vermehren auch Sachleistungen die Unterhaltsbemessungsgrundlage.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 337/99m
Entscheidungstext OGH 14.01.2000 1 Ob 337/99m
Veröff: SZ 73/9
- 9 Ob 100/06f
Entscheidungstext OGH 09.05.2007 9 Ob 100/06f
Auch; Beisatz: Die neuere Rechtsprechung hat auch eigene gesetzliche Unterhaltsansprüche des Unterhaltsschuldners in die Bemessungsgrundlage einbezogen. Jedenfalls für Geldunterhaltsansprüche entspricht dies der mittlerweile ständigen Rechtsprechung. (T1)
- 6 Ob 148/09x
Entscheidungstext OGH 05.08.2009 6 Ob 148/09x
Auch; Beisatz: Es besteht kein zwingender Grund, Unterhaltsempfänge eines Ehegatten aus seinem Einkommen auszuscheiden, wenn es um die gegen ihn gerichteten Unterhaltsansprüche seiner Kinder geht. Dies gilt auch für Sachleistungen (1 Ob 337/99m; 4 Ob 42/01g; 9 Ob 100/06f). (T2)
- 1 Ob 56/14p
Entscheidungstext OGH 24.04.2014 1 Ob 56/14p
Vgl
- 4 Ob 67/21p
Entscheidungstext OGH 22.09.2021 4 Ob 67/21p
Vgl; Beis wie T2
- 2 Ob 20/23i
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.04.2023 2 Ob 20/23i
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113068
Zuletzt aktualisiert am
24.05.2023
Dokumentnummer
JJR_20000114_OGH0002_0010OB00337_99M0000_001