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Rechtssatz RS0113524

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0113524

Entscheidungsdatum

13.05.2003

Norm

MRG idF 3.WÄG §16 Abs8
MRG §25

Rechtssatz

Die Präklusionsvorschrift des Paragraph 16, Absatz 8, MRG ist auf die Überprüfung der Angemessenheit des Entgelts für mitvermietete Einrichtungsgegenstände (Möbelmiete) analog anzuwenden, was bedeutet, dass die Unwirksamkeit der Vereinbarung eines höheren als angemessenen Entgelts für Einrichtungsgegenstände binnen drei Jahren bzw binnen sechs Monaten nach Beendigung eines befristeten Mietverhältnisses gerichtlich geltend zu machen ist. Nach Verstreichen dieser Frist kann die Unzulässigkeit der Vereinbarung nicht mehr eingewendet werden, sie ist praktisch saniert.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 115/00y
    Entscheidungstext OGH 27.04.2000 5 Ob 115/00y
  • 5 Ob 52/02m
    Entscheidungstext OGH 12.03.2002 5 Ob 52/02m
    Auch; nur: Die Präklusionsvorschrift des § 16 Abs 8 MRG ist auf die Überprüfung der Angemessenheit des Entgelts für mitvermietete Einrichtungsgegenstände (Möbelmiete) analog anzuwenden. (T1)
  • 5 Ob 101/03v
    Entscheidungstext OGH 13.05.2003 5 Ob 101/03v
    Auch; nur T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113524

Dokumentnummer

JJR_20000427_OGH0002_0050OB00115_00Y0000_001