Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0113617×

Rechtssatz RS0113617

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Strafrecht

Rechtssatznummer

RS0113617

Geschäftszahl

14Os30/00; 12Os52/03; 13Os187/08m (13Os155/09g)

Entscheidungsdatum

14.01.2010

Rechtssatz

Einen Auftrag an die Geschworenen, ein in der Hauptverhandlung ordnungsgemäß vorgekommenes Beweismittel (Paragraph 258, Absatz eins, StPO) bei ihrem Wahrspruch nicht zu verwerten, kennt die StPO nicht. Das Gesetz fordert von den Geschworenen vielmehr ausdrücklich, alle für und wider den Angeklagten vorgebrachten Beweise sorgfältig und gewissenhaft zu prüfen (Paragraph 325, Absatz eins, StPO) und nichts unerwogen zu lassen, was zum Vorteil oder zum Nachteil des Angeklagten gereichen kann (Paragraph 305, Absatz eins, StPO).

Entscheidungstexte

  • 14 Os 30/00
    Entscheidungstext OGH 16.05.2000 14 Os 30/00
  • 12 Os 52/03
    Entscheidungstext OGH 11.09.2003 12 Os 52/03
    Vgl; Beisatz: Es widerspricht der österreichischen Strafprozessordnung ein vorgekommenes Beweismittel der Beweiswürdigung zu entziehen. (T1)
  • 13 Os 187/08m
    Entscheidungstext OGH 14.01.2010 13 Os 187/08m
    Vgl auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113617

Zuletzt aktualisiert am

19.03.2010

Dokumentnummer

JJR_20000516_OGH0002_0140OS00030_0000000_001