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Rechtssatz RS0113775

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0113775

Entscheidungsdatum

26.06.2019

Rechtssatz

Die Wirkungen des Zwangsausgleichs (Paragraph 156, KO) erstrecken sich nur auf jene Ansprüche gegen den Gemeinschuldner, die der Anmeldung im Konkurs unterliegen; die Rechte des Aussonderungsberechtigten bleiben hiedurch unberührt.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 229/99v
    Entscheidungstext OGH 20.06.2000 3 Ob 229/99v
    Veröff: SZ 73/99
  • 8 Ob 74/07a
    Entscheidungstext OGH 27.06.2007 8 Ob 74/07a
    Veröff: SZ 2007/107
  • 2 Ob 287/08g
    Entscheidungstext OGH 25.03.2009 2 Ob 287/08g
    Beisatz: Dies trifft ausschließlich auf - auch nach den §§ 14 f KO „verwandelte" - Geldforderungen von Gläubigern, somit auch auf die von einem schadenersatzrechtlichen Feststellungsbegehren umfasste künftige Geldersatzansprüche zu. (T1)
    Beisatz: Im Konkurs sind diese Forderungen (in der nach §§ 14 f KO gewandelten Gestalt) zu prüfen, festzustellen, den Abstimmungen zugrundezulegen und bei Verteilungen zu berücksichtigen. (T2)
    Beisatz: Anmeldungsbedürftige, jedoch nicht angemeldete Forderungen werden von den Wirkungen des Zwangsausgleichs dennoch erfasst. (T3)
    Veröff: SZ 2009/35
  • 10 Ob 11/18t
    Entscheidungstext OGH 26.06.2018 10 Ob 11/18t
    Auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Sanierungsplan. (T4)
  • 3 Ob 63/19i
    Entscheidungstext OGH 26.06.2019 3 Ob 63/19i
    Vgl auch; Beisatz: Von der Geltendmachung im Insolvenzverfahren ausgeschlossene Forderungen werden aber auch von einer allfälligen Restschuldbefreiung nicht erfasst. (T5); Veröff: SZ 2019/57

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2000:RS0113775

Im RIS seit

20.07.2000

Zuletzt aktualisiert am

04.10.2021

Dokumentnummer

JJR_20000620_OGH0002_0030OB00229_99V0000_002