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Rechtssatz RS0115437×

Rechtssatz RS0115437

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0115437

Entscheidungsdatum

12.12.2002

Rechtssatz

Der Oberste Gerichtshof stellt gemäß Artikel 89, Absatz 2, B-VG (Artikel 140, B-VG) an den Verfassungsgerichtshof den Antrag, den zweiten Satz und den ersten Halbsatz des dritten Satzes des Paragraph 102 a, Absatz 4, Bankwesengesetz (BWG) in der Fassung des BGBl römisch eins 1999/123 als verfassungswidrig aufzuheben.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 109/01z
    Entscheidungstext OGH 06.06.2001 6 Ob 109/01z
  • 6 Ob 99/01d
    Entscheidungstext OGH 05.07.2001 6 Ob 99/01d
  • 6 Ob 285/02h
    Entscheidungstext OGH 12.12.2002 6 Ob 285/02h
    Beisatz: Der Verfassungsgerichtshof gab mit seinem Erkenntnis vom 28.9.2002, G286/01-11, dem Antrag des Obersten Gerichtshofes statt und hob ohne Fristsetzung den zweiten Satz und die Wortfolge "Ist das Partizipationskapital nicht börsenotiert," im dritten Satz des §102a Abs4 BWG als verfassungswidrig auf. Mit diesem Erkenntnis des VfGH ist klargestellt, dass die Inhaber von börsenotierten Partizipationsscheinen ein Recht auf gerichtliche Überprüfung der angebotenen Abfindung in Anwendung des §2 Abs3 UmwG haben. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2001:RS0115437

Dokumentnummer

JJR_20010606_OGH0002_0060OB00109_01Z0000_001